Montag, 1. August 2016

London Days

Und wieder einmal war es Zeit für einen Besuch in meiner Lieblingsstadt. Ich habe vertraute Orte besucht und ein paar neue entdeckt. Nachfolgend ein paar Bilder:

Royal Courts of Justice, The Strand
Der Gerichtshof  ist ein unglaublich grosses, prunkvolles Gebäude im viktorianisch-gothischen Stil, das das Berufungs- und Zivilgericht von England und Wales beherbergt. Als ich daran vorbeiging, lief direkt vor mir eine Richterin mit ihrer Perücke in der Hand - leider reichte es nicht für ein Bild. Für meinen nächsten Besuch plane ich aber schon mal eine geführte Besichtigung mit ein.

Paddington Station

Der Beweis - ich war da!


Trafalgar Square abends um zehn:





Die gibt's auch immer noch, ihre Funktionsfähigkeit habe ich allerdings nicht getestet.

Auch eine Bootsfahrt auf der Themse, vorbei an den Wahrzeichen der Stadt ist immer wieder mal angesagt:


Big Ben und das Parlamentsgebdäude

Tower Bridge - und nun weiss ich endlich, welcher Bus darüber fährt

Die Glasscherbe oder The Shard.

Hier eines meiner liebsten Bilder. Es ist nicht das London Eye, auf dem ich noch nie war, nicht Madame Tussauds, wo ich nie hingehen werde, es ist auch nicht das British Museum, in dem ich bereits sehr oft war, sondern es sind die Parks und Squares, die Grünflächen, die mich aufs Land zaubern, obwohl ich mitten in der Stadt und in fünf Minuten bereits wieder im Bus oder in der Tube im Gewühl unterwegs sein kann - wenn ich das denn möchte.

Lincoln's Inn Field
 Weitere Ausruh-Möglichkeiten:
St. James's Square off Piccadilly

Green Park vom Bus aus gesehen
Im Green Park steht in diesem höchst empfehlenswerten Buch die mobile Bücherei, durch die die Queen zu einer passionierten Leserin wird, was schlussendlich weitreichende Folgen haben wird. Das Buch ist eine Art Liebeserklärung an Queen Elisabeth II - wirklich SEHR lesenswert - eines meiner TopTenForever-Bücher!

Postmans Park, der in diesem Buch eine Rolle spielt
Ganz zuoberst auf meiner "Parkliste" stehen aber immer noch Queen Mary's Gardens, der Rosengarten mitten im Regents Park. Ende Juli sind zwar ein paar Rosen bereits verblüht - die Pracht ist aber immer noch umwerfend und lohnt den Besuch auf jeden Fall:







Wieder zurück in der Stadt gabs noch einen kurzen Abstecher nach Soho, wo ich den Laden ausfindig machen wollte, auf den ich durch einen Link im Burdaheft aufmerksam geworden war:


MacCulloch and Wallis. Für Hobby- und andere Schneiderinnen ein wahres Paradies, das auch ich nicht ohne Folgen verliess. Der Beweis:

Baumwollstoffe für meine Täschli-Produktion.

Die etwas grottigen Bilder wurden mit meinem Eierfon gemacht, die weniger grottigen mit meiner gewöhnlichen, bereits sehr in die Jahre gekommenen Kamera.

Noch zwei Buchtipps zu London:

Quiet London von Sioban Wall leistet mir für die Planung abseits der Trampelpfade jeweils gute Dienste.

The London Companion  von Jo Swinnerton ist ein Sammelsurium von Zahlen, Fakten, Figuren, Geschichten und Anekdoten über London - es ist immer wieder äusserst amüsant, darin zu stöbern.
(Vergriffen aber secondhand noch erhältlich).





Freitag, 8. Juli 2016

Stiller Sommermorgen

Morgens um halb sieben ist die Welt noch in Ordnung ... ob es wohl nur mir so geht, dass ich die Stille sehen kann? In der Nähe von Saignelégier befindet sich auf fast 1000m Höhe dieses kleine geschützte Naturparadies - ein gestauter Hochmoorsee. An sonnigen Tagen ist hier der Bär los, morgens um sieben streichen die Nebel und die Enten über den See. Eben, Paradies.





Samstag, 11. Juni 2016

Herbstliches im verregneten Frühling

Endlich habe ich wieder einmal etwas Fertiges zu zeigen. Im letzten Herbst begonnen, ist der Herbstzeitlosen-Schal erst im späten Frühling fertig geworden. Aber da sich Frühling hier fast wie Herbst anfühlt, ist das ja wohl akzeptabel. Zwischendurch gab es längere Pausen, weil ich unsicher war, ob's vom Muster her etwas wird. Aber ich müsste es eigentlich langsam wissen: erstens sieht nach dem Spannen ALLES ganz anders und tausendmal schöner aus und zweitens ist auf Dagmars Anleitungen immer Verlass. Und jetzt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Das feine Material (Bluefaced Leicester und Seide) verstrickt sich gut und ist sehr angenehm zu tragen. Die Farbe kommt etwas unscheinbar daher, aber grau passt bestens zu meiner doch recht rotlastigen Garderobe und zu schwarz sowieso immer.

Anleitung des Schals von der Wollerey , die Wolle aus Rita's Spinnwebstube.

Hier die Bilder(flut) dazu:

Der Schal wird von der Mitte aus gestrickt ...




Die Löcher sind keine Fallmaschen, sondern doppelte Umschläge.



 

Die erste Pfingstrose aus dem Garten.

Und soviel ist noch übrig: Verbrauch 70g
Aus dem Restknäuel gibt's sicher nochmals etwas kleines Feines.


Selfies sind nicht ganz mein Ding ... ;-))

Sonntag, 8. Mai 2016

Apfelblüte




Ein Blick in den Apfelbaum im Garten meines Vaters ... die Wolken trügen, es war ein wunderbarer Tag und ein herrlicher Frühsommerabend!

Montag, 28. März 2016

Planänderung

Ursprünglich sollte dieses "Siebenjahresprojekt" ja eine Decke für ein ganzes Bett werden und der Zeithorizont sich bis hin zu meinem allfälligen Eintritt ins Altersheim spannen. Oft kommt es wie schon Wilhelm Busch meinte "erstens anders und zweitens als man denkt". Die sieben Jahre sind zwar fast erreicht.  Aber da ich für die Decke Baumwolle verwendete, wurde sie mit der Zeit ziemlich schwer - eine Decke für ein ganzes Einzelbett hätte vermutlich gegen 2 1/2 kg gewogen. Und so beschloss ich, die Geschichte bei einer nicht DIN-konformen Grösse von 121 x 132 cm und einem Gewicht von 1055 g zu beenden. So passt sie auch noch in einem Stück in die Waschmaschine rein.
Zwischendurch war ich nicht mehr wirklich glücklich mit der zusammengewürfelten "Buntheit". Das hat sich aber bereits wieder gelegt und ich mag die Decke mit ihren belebenden Farben sehr gerne. Nun wartet sie zusammen mit mir auf die Saisoneröffnung der Badi und wird dann dort den Sommer verbringen. Darauf freuen wir uns beide sehr, an Auffahrt ist es wieder so weit.
Das Grundmuster stammt wie so viele tolle Häkelideen von Lucy in Attic24. Ihre Website ist für Häkelbegeisterte ein wahres Paradies.

Es gab doch ein paar Fäden zu vernähen ...

Ein Ganzdeckenbild ist schwierig zu bewerkstelligen, ich hole das dann am besten in der Badi nach.



Die Randlösung ist die halbe Miete, gefunden ebenfalls bei Lucy Attic 24.

Ein paar Bilder aus den Anfängen und der Link zum ersten Eintrag:





 
Verwendet habe ich gut 1000g Schachenmayr Catania, 50g/125m
Link zur Ravelry-Seite




Donnerstag, 18. Februar 2016

Fasnachts Helge

Mein diesjähriger Fasnachts-Besuch fiel kürzer aus als auch schon. Für ein paar Bilder hats aber trotzdem gereicht.

Die ersten untrüglichen Anzeichen: Räppli und eine Waggisfamilie im Fenster ...



 
Buntes Treiben in der Petersgasse am Nachmittag ...











Ein Blick in die Fenster lohnt sich alleweil ...

Diese Waggisfamilie hat jedes Jahr ihren Stammplatz im Fenster.

Ein paar Kilo Räppli und fertig ist das Fasnachtsfenster.


Fasnachtsfenster in der Spalevorstadt

 

Auch eine Waggisfamilie muss mal Pause machen, hier schön aufgereiht auf der Pfalz:


Pausenwaggis auf der Pfalz





Aadje - bis am 6. März 2017!